Sexueller Missbrauch vor Gericht - Illustration

 

Bereits im letzten Jahrtausend versuchten Missbraucher wiederholt ihre vermeintliche Unschuld in gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Hilfe eines Lügendetektor-Tests zu beweisen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass man die Ergebnisse des Lügendetektors ganz einfach durch die Anspannung von Muskeln manipulieren kann – z.B. in dem man die Pobacken zusammenkneift. Der BGH hat dementsprechend bereits in den 90er Jahren entschieden, dass die Ergebnisse dieser unseriösen Untersuchungsmethode keine Beweiskraft bei Gericht haben können. Dennoch lassen sich einige sächsische Gerichte in jüngster Zeit erneut durch Lügendetektor-Test von der Unschuld des Missbrauchs beschuldigter Väter überzeugen und ordneten z.B. Besuchskontakte für betroffene Kinder an. Dies ist ein Verrat an kindlichen Missbrauchsopfern!

Zartbitter e.V. erstellte bereits 1997 in Auswertung internationaler Forschungsergebnisse eine kritische Fachpublikation zum Lügendetektor.   Zum Download der Broschüre >>